Meine 50ct zum NSA-Abhörskandal

Nun ist ja schon eine Menge über die Überwachungsaffäre, offengelegt von Edward Snowden, zu hören, zu lesen und zu sehen gewesen. Es ist der größte Abhörskandal überhaupt, der je bekannt geworden ist. Meine Meinung dazu? Das alles ist hundserbärmlich.

Die amerikanische Administration einschließlich der untergeordneten Behörden stellt sich mir derart paranoid dar, dass ich mich wundern muss, dass nicht alle für diese massenweisen Verbrechen Verantwortlichen in nassen Hosen herumlaufen.

Ja, es mag Gründe geben, in Zeiten möglicherweise erhöhter Bedrohung durch ideologisch veridiotisierte terroristische Vereinigungen vorsichtig zu sein. Auch geheimdienstliche Tätigkeit ist wohl nicht grundsätzlich zu geißeln. Aber das rechtfertigt bei weitem nicht dieses Vorgehen, das alle Dimensionen sprengt: Das Aufsammeln und Bevorraten so vieler Informationen über so viele Menschen, wie nur irgend möglich, einerlei, welcher Gesinnung sie sind oder nicht sind.

Mit diesen oben genannten nassen Hosen wären sie allerdings nicht alleine: Willfährig geben sich die Verbündeten der USA einschließlich der Regierung unseres Landes, in dem sie sich ebenso paranoid-wissbegierig zeigen wie die USA und/oder einen großen Bogen um die „heiße Kartoffel“ Edward Snowden machen, wo doch ein Kronzeuge dieser unsäglichen Vorgänge hochwillkommen sein müsste. Jüngst wurde eine deutsche Delegation nach Washington geschickt unter Leitung eines Innenministers allerdings, der sich bisher eher damit hervorgetan hat, diesen Skandal zu verharmlosen.

Von Ethik und Moral weiß man in diesen Sphären wie mir scheint wohl nur insofern mehr als eine Kellerassel, als das man das gut als politisches Argument missbrauchen kann, missbrauchen deshalb, weil man dann schön den Zeigefinger der rechten Hand erheben kann, während der Zeigefinger der linken Hand . . . naja . . . wohl ganz woanders ist.

Kategorie(n): Allgemein, Gesellschaft, Politik
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